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Limesrundwanderung in Osterburken

Das Zeichen S P Q R stand für "Senatus Papulusque Romanus" übersetzt
"Senat und Volk von Rom"

31.Juli 2013
Nach zwei Stündigem Autofahrt ist mein nördlichstes Ausflugsziel Osterburgen, lohnend ist es allemal, denn der kleine Ort beherbergt unter anderem eindrucksvolle Reste eines römischen Kastells und ein nicht weniger sehenswertes Römermuseum. Der Treffpunkt für interessierte Limesfreunde, ist der Bahnhof Osterburken. Von da aus gehen wir zunächst zum Römermuseum. Von dort aus erkunden wir das Kastell und wandern weiter in Richtung Hergenstadt. Kurz vor Ort treffen wir auf den Limes und folgen dem Limeswanderweg. Auf dem Welschen Buckel besichtigen wir den hervorragenden erhaltenen Limeswall und eine „unberührte“ Wachtturmstelle. Weiter geht es zum Wachtposten Marienhöhe und zur Rekonstruktion eines Wachturmes mit der Limesmauer, der am 29. September 2013 offiziell eröffnet wird. Das Café Mithras verkauft römische Speisen.
Die Wanderung ist etwa zwölf Kilometer lang und führt meist über Feldwege die gut mit einem Limeszeichen gekennzeichnet sind.

Fachkundige Führerinnen (Cicerones): Christel Bauer, Monika Frisch, Edda Hochstein und Gerhilde Miksch.

Bekleidet haben die Redakteure der „Stuttgarter  Nachrichten“ den Limeswanderung.

Es war für mich als Modellbauer ein Interessanter Tag mit vielen Informationen.
Und außerdem, tat das Wandern in dieser schönen Gegend, gut für Körper und Geist.

Hier ist der Treffpunkt am Bahnhof Osterburken. Eine kurze Begrüßung der jeweilige Limes-Cicerones.
Die Redakteure der Stuttgartern Nachrichten stellten sich auch vor und bekleiden uns auf der Tour.

Das Kastell Osterburken

Etwa 455 m hinter dem Limes liegt das Kastell Osterburken. Nach Grabungen des Mannheimer Altertumsvereins
1867, die erstmals den Nachweis eines doppelten Lagers brachten, führte K. Schumacher 1892 und 1893 eine
umfassende Ausgrabung der beiden Lager durch. Das gesamte Annexkastel ist restauriert, auch Teile des Kastell-
grabens sind erhalten. Dieses Anneskastell war vermutlich die Garnison eines Numerus Brittonum Elantiensium, der
schon in Neckarburken der Cohors III Aquitanorum zugeteilt war. Das Kohortenkastell wurde um die Mitte des 2. Jh.
erbaut, als der äußere Limes errichtet wurde, der Anbau Ende des 2. Jh. unter dem Oberbefehl der Legio VIII Augusta
in der Regierungszeit von Kaiser Commodus.

Heute wird das Kastell Elektonisch vermessen.

Vom Kastell zum Limeswall und restauriertem Limesturm

Die Wanderung führt über wunderschöne Landschaft. Die Labradorhündin „Emma“ begleitet uns.
Die Hündin Emma hält alle zusammen und kontrolliert bei jedem Informationsstand, ob alle da sind.  
Vom Weiten können wir den restaurierten Limesturm sehen.

Der restaurierte Limesturm

Nach einer schöne Wanderung, erfolgt am Limesmuseum in Osterburken,
ein reichhaltiges Essen. Wohlgenährt ging es nach Hause.