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U.S.S CV-59 Forrestal

Vom Original zum Modell 1:200

1991, 06:00 Uhr morgens, Mitteleuropäische Zeit,
MITTELMEER.

Ein 78.000 ts schwerer Flugzeugträger bei voller Fahrt im Mittelmeer und dabei eine gewaltige weiße Bugwelle aufschäumt, und Sie kommen dem Anblick eines amerikanischen Flugzeugträgers auf Patrouillenfahrt ziemlich nah.

Oben auf dem Flugdeck wird eine Reihe von Schleppern angelassen, da sich die Bedienungsmannschaften daranmachen, als Einleitung zum ersten Start des Tages die Flugzeuge „umzustellen“ und den Bug- und Mitteldeck-Katapult freizumachen. Einige Kampfflugzeuge werden zur Routinewartung hinunter in den Hangar gebracht, während andere, deren Einsatzbereitschaft wiederhergestellt worden ist, nach oben befördert werden, um ihre Plätze einzunehmen. Binnen etwa einer halben Stunde ist wieder Ordnung eingekehrt, und vier Flugzeuge, die als erste fliegen sollen, stehen startbereit auf Position. Die F-14 Tomcat rollt langsam zum Backbord-Bugkatapult. Der „Hackenmann“ im grüner Jacke läuft heran, und kniet sich neben das Bugrad. In der Zwischenzeit wird der Strahlenabweiser hochgeklappt. Der Bugriegel wird gelockert, um den Katapultschlitten einzurasten. Der „Hackenmann“ signalisiert, dass das Katapult gespannt werden kann. Das Bugrad wird nach vorne gezogen, aber gleichzeitig durch die Arretierung zurück gehalten.
Der Mann am Katapult signalisiert mit einem einzelnen erhobene Hand, dass er bereit ist.
Wenn der „Hackenmann“ dies sieht, Kreist er mit der rechten Hand und zeigt vorwärts, um dem „Flugzeuganweiser“ im gelben Weste anzuzeigen, das er dran ist. Der „Flugzeuganweiser“ ist bis jetzt mit erhobenen Armen und gebaltenen Fäusten vor der F-14 Tomcat gestanden, um den Piloten anzuzeigen, dass er die Bremse aktiviert lassen soll. Wenn er sieht, wie der „Hackenmann“ seine Hand kreisen lässt, löst er die Faust, um den Piloten zu signalisieren: „Bremsen los, Triebwerke voller Schub.
“ Dann gibt er weiter an den nächsten Mann, den „Katapultoffizier“. Der „Katapultoffizier“ streckt beide Hände in die Luft, zwei Finger ausgestreckt, und winkt mit schnellen, kreisenden Bewegungen. Der „Hackenmann“ gibt die Freigabe. Der „Katapultoffizier“ zeigt auf den „Abschussoffizier“, der mit beiden Armen in der Luft wartet. Der Pilot salutiert um seine Bereitschaft anzuzeigen und der „Katapultoffizier“ wendet sich zur Seite, um nach vorne zu blicken, dreht sich dann zurück zur der F-14 Tomcat und zeigt vorwärts, wobei er mit der Hand auf das Flugdeck schlägt.
Das Signal für den „Abschussoffizier“, das Katapult abzufeuern und die F-14 Tomcat erreicht in 2,5 Sekunden von 0 auf 278 km/h und verlässt das Flugdeck. Auf der Achterkatapult steht eine mit Luft-Luft-FK vom Typ AIM-7 Sparrow und AIM-9 Sidewinder bewaffnete F-14 „Tomcat“, einer der beiden Jäger, die in Alarmbereitschaft sind, um sofort gestartet zu werden, falls eine unvorhergesehene Bedrohung geortet wird. Daneben ist eine E-2C „Hawkeye“ eingehakt, und wenn es nicht einen plötzlichen Alarmstart gibt, wird sie als erste in den Himmel katapultiert, um hinaus zu fliegen und in einiger Entfernung vom Träger eine Kreisbahn einzunehmen, da mit eine erweiterte Radarsicherung vorhanden ist.
Sobald die Maschine auf Position ist, wird sie den Luftverkehr überwachen. Nacheinander werden andere Flugzeuge an das Katapult heran geführt, und in den Himmel befördert.
Auf dem 18.000 m² großen Flugdeck sind 50 Jagdbomber aufgereiht, die anderen 30 Flugzeuge stehen unter Deck, und die Lenkwaffen-Eskorten halten sich in der näheren Umgebung auf. Die Atomunterseeboote bilden weit voraus die Vorhut.
Der gewaltige, 188,9 Mio. Dollar teueres Kriegsschiff ist rund 316,7 m lang und wird von Getriebe – Turbinen, mit 8 Kessel angetrieben.
260.000 PS werden auf die 4 gewaltigen Schiffsschrauben übertragen und durchpflügen das Mittelmeer mit 33 kn.