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U.S.S CV-59 Forrestal

Flugzeugträgermodell Teil 2

Während  des Baus eines Schiffsmodells ist die fototechnische Dokumentation der einzelnen Bauabschnitte sehr wichtig, selbst wenn man im Augenblick noch nicht vorhat, später mal Bilder und Texte ins Internet zu stellen. Die oben gezeigten Bilder sind qualitativ nicht sehr hochwertig, da ich zur damaligen Zeit noch keine Digitalkamera besaß  und mein Rechner noch nicht über ein leistungsfähiges Bildbearbeitungsprogramm verfügte.
Wie auf den Bildern zu sehen, ist der Bau des Rumpfes bereits ziemlich fortgeschritten. Nach der Beplankung wurde die Oberfläche durch fortwährendes Spachteln und Schleifen langsam in die „entsprechende“ Form gebracht. Der hierfür notwendige Zeitaufwand zahlt sich immer aus. Es gibt im Modellbau nichts Schlimmeres als  ein Rumpf mit Beulen und Unebenheiten!
Danach habe ich über den gesamten Rumpf einen feinen Seidenstrumpf stramm gezogen und am Heckspiegel verknotet, anschließend dann den gesamten Rumpf zweimal mit Epoxydharz  eingelassen. Sehr wichtig ist jetzt, das ganze vollständig trocknen zu lassen. Anschließend wurde an den Hangaröffnungen mit einem scharfen Messer der Strumpf entfernt. Das Aufbringen des Epoxydharzes konnte an den Hangaröffnungen weggelassen werden, lediglich war auf ein „sattes“ Auftragen an den Kanten der Hangaröffnungen zu achten.
Nach vollständiger Trocknung konnte der Strumpfknoten im Heckbereich entfernt werden. Unbehandelte Bereiche wurden hier mit Stücken des Seidenstrumpfes und Epoxydharz  verschlossen.
Danach wurde diese „Strumpfoberfläche“ noch mehrfach gespachtelt und geschliffen und anschließend grundiert. Auch diese Grundierung wurde nach der Trocknung sauber verschliffen. Jetzt zeigte sich erst, dass sich der enorme Zeitaufwand am Rumpf gelohnt hatte.
Die Schwalbennester, Flugdeckaufzuge, das Flugdeck selbst, und die Insel wurden bei mühenvoller Arbeit erstellt. Bilder, Fotos, und das Revell-Modell mussten dafür herhalten. Man kann es gar nicht glauben, dass ein Flugzeugträger am Rumpfseiten und Flugdeckunterseite so viele Teile hat, die beachtet werden sollten. Stützverstrebungen in verschiedene Größen, Leitungen aller Art, Türen, usw. Diese Arbeit dauerte allein schon an die zwei Jahre. Die sämtlichen Schwalbennester am Rumpfseite und Anbauteile musste neu gezeichnet werden. Herhalten musste wie immer die Fotos, Bücher und das Revell-Modell. Manchmal musste ich aufgeben und Kompromisse schließen, auch wenn es mir schwer viel.

Mit einer Anzeichnungshilfe aus eigener Produktion wurde der untere Schiffsteil markiert, hierbei wurde der schwarze Wasserpass gleich mit eingezeichnet. Danach wurde die obere Hälfte des Modells abgedeckt. Es folgte die Lackierung des Unterwasserteils des Rumpfes mit der Farbe RAL 3003

in seidenmatt. Nach ausreichender Trocknung habe ich den Wasserpass in schwarz mit der Airbrushpistole  aufgebracht.
Größte Aufmerksamkeit sollte bei diesen Lackierarbeiten dem einwandfreien Abkleben entgegengebracht werden. Jede „Schummelei“ hierbei bleibt ewig sichtbar!
Die Farbe für den oberen Rumpfbereich hat mir ein Fachhandelsgeschäft extra gemischt. Hierbei habe ich mich von eigenen Recherchen im Internet leiten lassen. Ein „Dunstgrau“ kommt der Farbgebung bei den Schiffseinheiten der US-Navy sehr nahe.
Für ein weiteres Modell wäre es angebracht, die genaue RAL- bzw. FS-Nr. in Erfahrung zu  bringen.

Hinweis: Für den Überwasserteil verwendete ich RAL 7040

Hier das Ergebnis nach der Lackierung