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U.S.S CV-59 Forrestal

Das Flugdeck

Die Zeichnung aus dem Buch im Maßstab 1:2000

Das Flugdeck musste neu erstellt werden. Dafür nahm ich das Buch „Seemacht USA“ Band 1 von Stefan Terzibaschitsch zur Hand. Eine Zeichnung im Maßstab 1:2000 war abgebildet. Eine Umrechnung und neu Zeichnen stand wohl vor der Tür. Drei Monate brauchte ich dafür, damit die Zeichnung im Maßstab 1:200 stimmte. Eine Pappschablone mit dem Flugdeckumriss wurde erstellt. Danach besorgte ich mir 2 mm starkes Birkensperrholz mit den Maßen 1,25 m x 0,62 m. Die Flugdeckumrisse wurden eingezeichnet und mit der Proxxonsäge ausgesägt. Die Kannten verschliffen. Das Flugdeck wurde zur probe an den Schiffsrumpf angebracht, alles OK.
Jetzt konnten die Serviceöffnungen eingezeichnet und anschließend ausgesägt werden. Danach wurde das Flugdeck an den Schiffsrumpf angeklebt mit Wasserfestem Holzleim.
Eine mehrmalige sehr gute Grundierung aus 50% verdünntem Bootslack gibt das Deck die nötige Feuchtigkeitssperre. Das Deck wurde nach sehr guter Trocknung mit einem feinen Schleifpapier verschliffen.  
Danach wurden die Seiten mit Papier abgeklebt.

Hinweis: Ich nehme immer das Abdeckpapier von der Tageszeitung, womit die Tageszeitung gegen Nässe verpackt wird. Dieses Abdeckpapier ist ohne Druckerschwärze und ist bei der Tageszeitung Abfall und eignetes sich sehr gut als Lackierabdeck-Hilfe!

Als alles sehr sauber Abgedeckt wurde, wurde das Flugdeck mit Grundierfarbe satt Gespritzt. Ich verwendete dafür Rostgrund als Grundierung für außen und innen. Rostgrund hat die Eigenschaft die Feuchtigkeit herauszulassen und es kann kein Wasser eindringen. Nach zwei Stunden war die Grundierung soweit Abgetrocknet, dass man das Abdeckpapier entfernen konnte. Am Wochenende wurde das Flugdeck nochmals Verschliffen mit einem feinen Schleifpapier. Anschließend wurde der feine Staub mit dem Staubsauger feinsäuberlich abgesaugt. Danach nahm ich ein 30 cm breites Maskier-Klebeband von Tesa. Dieses Abdeckklebeband ist sehr dünn und wird in der Autolackiererei benutzt, als Schriftzug oder Design am Auto.
Das Klebeband wurde in der Länge nach auf das Flugdeck, Blasenfrei festgeklebt.

Die Lackierfolie ist Blasenfrei angebracht. Sämtliche Markierungen eingezeichnet.

Jetzt ging es darum, dass ich alles einzeichnen musste. Sämtliche Markierungen wurden eingezeichnet. Eine Große Hilfe waren die Bücher und das Tamiya Modell „Enterprise“ im Maßstab 1:350. Dort konnte ich die jeweiligen Deckmarkierungen abmessen und umrechnen für meinem Maßstab. Als ich fertig war, waren 3 Tage vergangen mit je 6 Std. Arbeit. Jetzt Zeichnete ich ein Raster von 1 x 1 Zentimeter auf das Flugdeck. Mit dem Bleistift wird in dem Kreuzmuster je einen Punkt angebracht als kleine Markierungshilfe. Anschließend nahm ich den Proxxonhandbohrer und steckte einen kleinen Fräser darauf. Ich Fräste kleine Vertiefungen.

Das Raster 1x1 cm ist eingezeichnet. Markierungen ausgeschnitten und zur Lackierung vorbereitet

Mit einem sehr scharfen Skalpell wurden die Markierungen ausgeschnitten. Es musste darauf geachtet werden, das man nicht zu tief Schnitt. Ich horchte immer auf ein bestimmtes Geräusch das mir sagt, dass ich sauber durchgeschnitten habe und nicht zu tief in das Holz. Danach entfernte ich die Teile, die Lackiert werden sollten. Für diese Arbeit benötige ich wieder 3 Tage. Als ich damit fertig war, konnte ich am nächsten Wachende die Lackierung vorbereiten.

Abdeckarbeit für das Flugdeck

Das Flugdeck wurde mit Anthrazit RAL 7016 Seidenmatt Lackiert

Hinweis: Die Klebekanten wurde mit der Spritzpistole leicht angenebelt, damit die Farbe nicht beim Lackieren unter die Klebgekannte fließt.
Danach ließ ich erst einmal die Farbe an der Kannte antrocknen und ich gönnte mir eine Tasse Kaffee. Beim anschließenden Farbauftrag achtete ich darauf, dass ich nicht zu viel Farbe auftrage, nur soviel, das ich mit mehreren Kreuzgängen Spritzte. Nach dem Lackieren wurden die Klebekanten sehr vorsichtig entfernt.

Das Flugdeck mit neuer Farbe

Nun ließ ich die Farbe eine Woche gut austrocknen, bevor ich mit der nächsten Arbeit beginne. Diesmal nahm ich mir die Deckshalterung vor. Also, die vielen kleine Vertiefungen die ich mit dem kleinen Fräser gefräst hatte. Ich benutzte die Revellfarbe Seitenmatt mit der Nummer 371. Einen kleinen spitzen Pinsel wird dafür verwendet. Ich füllte die 700 Stück Punkte mit je einem tropfen Farbe aus. In zwei Tage war ich fertig mit je 6 Stunden Arbeitszeit. Im laufe der zwei Monate Juli und August wurden nach und nach die Flugdeckmarkierungen ausgemalt mit dem Pinsel.

Abklebearbeit mit anschließendem ausmalen mit gelber und rote Farbe. Mitte und rechts im Bild, das Ergebnis. Gut zu erkennen, die kleinen ausgemalten Punkte.