Geschichte zur U.S.S CV-59 Forrestal

Kiellegung

Der Kiel wurde für die USS UNITED STAATES gelegt, aber die Budgetbeschränkungen verursachen seine Aufhebung nur ein paar Tage.

Von oben aufgenommen und nach achtern geschaut, zeigt sich dieses Bild, die FORRESTAL als Unterbaukonstruktionin Newport News Schiffsbauwerft Dreydock Company in USA.

Die Mulden für die Aufnahme der Katapulte eins und zwei sind sichtbar in
dem vorwärtsgerichteten Buges zu sehen, auf der FORRESTAL – Konstruktion.

Die FORRESTAL-Klasse ist heute noch richtungsweisend für den Trägerbau in den Vereinigten Staaten.
Zur Zeit des Baubeginns, also im Jahre 1952, war jedoch die FORRESTAL der erste der später so genannten „Superträger“. Ein gepanzertes Flugdeck, geschlossener Atlantikbug, sehr ausladender Unterbau für das Schräglandedeck (die Engländer haben dies erfunden, und die Amerikaner haben es beim FORRESTAL-Bau übernommen). Kompakte Insel mit rechteckigem Grundriß und integriertem Schornstein, schwerer Pfahlmast, der notfalls mit Bordmitteln abgeklappt werden konnte, all dies war damals neu und erstmalig.
Erstmalig wurde ganz auf Innenaufzüge verzichtet. Von den vier Außenaufzügen befand sich allerdings einer noch am Ende des Landedecks, was sich nicht als sehr praktisch erwiesen hat. Erstmalig war hier auch der Einbau von vier Katapulten des Typs C-7, von denen zwei entlang des Schräglandedecks angebracht wurden. Die FORRESTAL-Klasse war zunächst mit sechs Einheiten geplant, doch gehörte das letzte Paar bereits einer neuen, verbesserten Klasse an. Aber auch unter den ersten vier Schiffen gab es Unterschiede im Aussehen, bei den Abmessungen, in der Zahl der Besatzungsmitglieder, in der Stärke der Antriebsanlage, bei der Ausrüstung und Bewaffnung, in der Gestaltung der Heckpartie und der Oberkannte des Schornsteins.Zu Beginn ihrer Dienstzeit hatte die FORRESTAL je acht Schnellfeuergeschütze des Kalibers 12,7 cm L/54 Mk 42, die damals neu eingeführt wurden und eine sehr eindrucksvolle Bewaffnung darstellte. Gewicht 65 to, Reichweite 23,7 km, größte Schusshöhe 14,9 km. Diese Geschütze waren paarweise auf vier seitlich vom Rumpf abstehen angebrachten schweren Plattformen installiert. Die vorderen Plattformen erwiesen sich bei hohem Seegang als sehr hinderlich, so daß zur Vermeidung von Seeschäden die Geschwindigkeit zeitweilig reduziert werden mußte. Dies war vor allem der Grund dafür, daß ab etwa 1961 die vorderen Geschütze entfernt wurden. Auch die dazugehörigen „Schwalbennester“ wurden aufgegeben. Die zunehmende Übernahme der Flugzeugabwehr durch mit Lenkwaffen bestückte Begleitschiffe erlaubte eine weitere Verminderung der Artillerie. Die achteren vier Geschütze der FORRESTAL brannten im Juli 1967 im Golf von Tonkin bei Vietnam, bei einem schweren Großbrand aus, damals kamen 134 Decksmannschaften ums Leben. (Siehe Text und Bild)


Die Tragödie am Golf von Tonkin

Sobald die FORRESTAL ihre Manöverposition erreicht hatte, leitete sie die Trainings und die Flugqualifikationen durch.
Dann im Juni 1967, fuhr sie von Norvolk aus, für einen Einsatz am Golf von Tonkin bei Vietnam an. Die ersten vier Tage wurden Luftschläge ausgeführt, gegen die Nordvietnamesische Arme.
Aber bei 105 Einsatzstunden, am 29 Juli, brach ein Feuer aus, ausgelöst durch eine defekte Rakete am Flugzeugflügel. Dieses Flugzeug stand am Startkatapult vorne an der Steuerbordseite.Komischerweise flog die Rakete rückwärts, (ich habe es am Videofilm x-mal angeschaut).Alle Flugzeuge die achtern geparkt waren, Vollgetankt und für den jetzigen Einsatz aufmonitioniert, ging plötzlich ein Flammeninferno los.
Dieses Feuer verbreitete sich so schnell aus, das etliche Boben und Raketen explodierten. Einige Bomben, die explodiert sind, rissen sogar vier große Löcher in das Flugdeck. Das brennende Flugbenzin floss bis zu drei Decks nach unten. Das Feuer konnte erst nach 5 Tagen entgültig gelöscht werden. Sobald das Feuer gelöscht worden war, wurde der Umfang der Verwüstung sichtbar. Der Verlust an Menschlichem Leben war am tragischsten. 134 Mannschaftsmitgliedern kamen ums Leben. Viele Starben im Feuer, wie sie versuchten hatten die Flugzeuge mit Bomben und Raketen zu entwaffnen, um den Flugzeugträger zu retten.Durch diese tat kamen zusätzlich 62 Deckmannschaften um. Jedes Jahr, am 29 Juli versammelte sich die gesamte Besatzung an Deck, um an diese Männer zu erinnern.

Der Zerstörer USS RUPERTUS, DD-851 eilt zu Hilfe

Die Zeichnung der Flugzeugaufstellung auf dem Flugdeck der Forrestal, kurz vor der Katastrophe am 29. Juli 1967.

Das Flugdeck, Zerstörung und Tod

Die achteren vier Geschütze wurden danach nicht mehr ersetzt. Steuerbord vorn und Backbord achtern wurde bis 1972 je ein Nahbereichs-Lenkwaffenstarter für „Sea Sparrow-Flugkörper“ installiert.

Sea Sparrow- Flugkörper


C-130 Herkules Test

Am 30. Oktober 1963 landeten Navy-Pilot Lieutnant James H. Flatley und Co-Pilot Lieutnant-Commander W.W. „Smokey“ Stovall eine C-130 Herkules auf dem Flugzeugträger Forrestal. Im November 1963 wurden Prüfungen für die Forrestal durchgeführt, mit einer C-130 Herkules.
Eine weiße Linie wurde central-mitte des Schiffes angestrichen, als Hinweis für den Piloten.

Ein humorischtisches „LOOK MA NO HOOK“ wurde auf der Nase des Hercules angebracht. Dies soll aussagen, dass die Hercules ohne Dampfkatapult starten wird.


Kurzlebenslauf und Unfälle auf der Forrestal:

12. Juli 1951 wurde die Forrestal Kiel gelegt.

11. Dezember 1954 im Amt übernommen.

1. Oktober 1955 in Dienst gestellt.

Ab 1956 steter Wechsel zwischen der 2. und 6. US Flotte.

Im November 1956 Einsatz bei der Suez-Krise.

26. September 1957 Einsatz in Norwegen See, während einer NATO-Übung
stürzte eine A-3 Flugzeug ab während eine Landung auf dem Trägerdeck.

23. Oktober 1957 Nord-Atlantik, während eines NATO-Manövers stieß die
Forrestal mit einem Flottentanker zusammen, (Name nicht Bekannt). Der
Zusammenstoß verursachte erheblicher Schaden am Träger, das die Forrestal
zur nächsten Marinebasis anlaufen musste.

5. März 1962 Atlantischer Ozean, während einer Routineablauf mit dem
Flugbetrieb am Guantanamo Bay nach Norfolk, riss bei einem Landeanflug die
Bremstrosse und Tötete ein Deckskamerad.

3. Oktober 1962, der Flugdeckkamerad Irving E. Sheely wurde getötet, als er
versehendlich mit dem Deckzugmaschine rückwärts in den laufenden Propeller
einer E-2C Hawkeye fuhr.

1965/66 9. Monatiger Werft Aufenthalt Installation von NTDS.

Juni 1967 Fahrt zur 7. US Flotte, Einsatz vor Vietnam, dabei Großfeuer 134 Tote,
64 Verwundete danach Rückkehr nach Norfolk Marine Werft.

1968 bis 1983 weiterhin permanenter Wechsel zwischen Ostküste und
Mittelmeer.

10. Juli 1972 Flottenbasis Norfolk, wegen Brandstiftung war dort ein Feuer
ausgebrochen am Bord der Forrestal, während des Hafenbesuchs. Das Feuer
verursachte schwere Schäden im Kommandoraum und dazugehörige Rechner.

März 1973 führte die Forrestal eine Rettungsoperation durch in dem
überschwemmten Medjerder Fluss nahe Tunis.

Juli 1976 Gastschiff bei der Seeparate anlässlich des 200. Gründungs-Feiertags
der U.S.A. vor New York.

15. Januar 1978 außerhalb der Str. Augustin, Florida, eine A-7 Flugzeug stürzte
während dem Landeanflug auf dem Flugdeck, der Pilot kam ums Leben und zehn
Deckmannschaften wurden verletzt.

21. Mai 1978 Brennende Vorratskisten im Lagerraum verursachten einen
Schwelbrand und starke Rauchendwicklung auf dem 3. Deck. Der Schwelbrand
wurde innerhalb von 10 min., nach dem Alarm ausgelöst wurde, gelöscht.

9. Mai 1979 Karibisches Meer, die USS AOR-4 Savanne stößt mit der Forrestal
zusammen, nachdem man einen Maschinentotalausfall erlitten hat. Beide Schiffe
erlitten keinen Personenschaden an Bord.

26. Juni 1979 Mayport Naval Station in Florida, drei kleine Brände an Bord der
Forrestal. Der grund war wahrscheinlich Brandstiftung.

Oktober 1980 feiert die Forrestal Silbernen-Jahrestag.

13. März 1982 außerhalb Guantanamo Bay bei Kuba, 14 Flugzeuge mussten zur
Luftwaffenheimatbasis in Florida umgeleitet werden, weil sie auf der Forrestal
nicht Landen konnten während eines Luftmanövers. Der grund war, das im
Kesselhaus ein Totalausfall statt gefunden hat und somit die Stromversorgung
mit dazu.

1983 bis 1985 lief die Forrestal eine SLEP-Modernisierung durch,
($ 550 Millionen Dollar), damit kann die Forrestal weitere 15-20 Jahre im Dienst
bleiben.

31. Dezember 1985 Atlantischer Ozean, die Geschwindigkeit musste
herabgesetzt werden einer der vier Schiffschrauben und Schiffswelle machten
Schwierigkeiten.

Im Oktober 1987 kahm die Forrestal von einer „See-Manöver 87“ zurück.
Ein sehr erfolgreiches NATO-Manöver. Operationsgebiet war der Arktische Kreis
und die Fjorden von Norwegen.

9. Oktober 1989 Flottenbasis Norfolk, Elektrischer Kurzschluss am vorderen
Aufzugmaschinenraum verursachte ein Feuer, dabei wurden
9 Besatzungsmitglieder verletzt.

8. November 1989, ein Matrose wurde schwer verletzt, als eine schwere Luke
auf ihn fällt. Er wurde nach vorsorglicher Notbehandlung sofort ausgeflogen.

8. Juli 1991, Routineflug einer E-2C Hawkeye von der Staffel VAW-122, Stationiert
auf der Forrestal, musste in der Luft abgeschossen werden, weil ein schwerer
Motorbrand während dem Flug, nicht mit dem eigenem Motorfeuerlöscher
gelöscht werden könnte. Die E-2C Hawkeye drohte in der Luft zu explodieren.
Alle Besatzungsmitglieder wurden, nach dem sie mit dem Fallschirm absprangen,
innerhalb von Minuten von den Rettungshubschraubern der Forrestal und der
Yorktown aus dem Meer gerettet.

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